„Club der roten Bänder“ auf VOX

„Das Fernsehen braucht diese Serie“

So titelte die Süddeutsche Zeitung ihren Beitrag über die neue Eigenproduktion von Vox mit dem Titel: „Club der roten Bänder“.

Aber was ist „Club der roten Bänder“? Hier die kurze Erklärung von Wikipedia:

„Club der roten Bänder“ ist eine deutsche Dramedy-Fernsehserie, die seit dem 9. November 2015 von VOX ausgestrahlt wird. Die Reihe stellt den Alltag mehrerer Jugendlicher in einem Krankenhaus dar. Sie ist eine Adaption der katalanischen Serie „Polseres vermelles“, die auf den wahren Erlebnissen des Theater- und Drehbuchautors Albert Espinosa basiert

Handlung:

Die Serie erzählt von der Freundschaft, die zwischen den jugendlichen Patienten des fiktiven Krankenhauses Albertus-Klinikum entsteht. Hauptsächlich dreht es sich um die Gruppe aus Leo Roland (Tim Oliver Schultz), Jonas Neumann (Damian Hardung), Hugo Krüger (Nick Julius Schuck), Emma Wolfshagen (Luise Befort), Alex Breidtbach (Timur Bartels) und Anton Toni Vogel (Ivo Kortlang), die sich zum „Club der roten Bänder“ zusammenschließen. All diese Teenager verbringen gemeinsam ihre Zeit auf der Kinder- und Jugendstation des Albertus-Klinikums. Gemeinsam kämpfen sie gegen ihre Krankheiten und meistern zusammen die Probleme des Erwachsenwerdens.

Die Produktion von Vox wurde innerhalb von nur 6 Monate abgedreht. Die Serie besteht aus 10 Folgen die innerhalb von 5 Woche bei VOX immer Montags ab 20h15 ausgestrahlt werden. Ein großer Teil der Serie wurde in Monheim am Rhein in einem Bürokomplex (was das Krankenhaus darstellen soll) gedreht.

Kritiken:

Die Kritiken der gedruckten Presse ist durchaus und überwiegend positiv so wie man hier nachlesen kann:

„Dem deutschen Fernsehen fehlt so eine Serie. Auch die Umsetzung lässt wenig zu wünschen übrig.“    Süddeutsche Zeitung.de

„Hier wird nichts beschönigt, niemand in Watte gepackt. Die Serie ist ein Musterbeispiel dafür, wie man schwere Stoffe federleicht erzählt. Wie man unterhält, ohne weichzuspülen. Wie man von schlimmen Schicksalen erzählt, ohne rührselig zu werden.“    Stern.de

„Unsentimental, gelegentlich witzig, voller Galgenhumor und ohne die Nöte Heranwachsender zu verraten, bringt „Club der roten Bänder“ tatsächlich eine gänzlich neue Farbe in die Serienlandschaft des deutschen Fernsehens.“      FAZ.net

Quotenfazit:

Die Quoten sind für die erste Eigenproduktion von VOX sehr hoch und somit bei den Senderchefs erfreuend. Mit einem Durchschnitt nach 6 ausgestrahlten Folgen von rund 1,84 Mio Zuschauer und einem Durchschnittsmarktanteil von 13,8%, hat Vox sich hervorragend bewiesen dass man auch solche Serien produzieren kann.

Persönliche Kritik:

Auch ich hab mir Serie angeschaut und war nur begeistert davon. Auch ich war 1 Jahr lang medizinisch im Krankenhaus einquartiert und dies auch auf der Kinderkrankenstation und kann dies nur so bestätigen was dort erzählt wird. Für mich ist es die beste umgesetzte deutsche Serie.

Auch beachtenswert ist der Cast. Der Jungschauspieler und Newcomer Nick Julius Schuck der schon in Serien wie „Alarm für Cobra 11“ und „Tatort“ tolle Rolle spielte und nun auch noch die Hauptrolle bei „Club der roten Bänder“. Von dem Jungen sehen wir bestimmt noch viel, und es würde mich nicht überraschen wenn er im folgenden Jahr den deutschen Fernsehpreis (Nachwuchs Förderpreis) bekommt. Denn es ist für jeden Schauspieler sauschwer einen Komapatienten zu spielen, und das für ein Kinder / Teenager muss man hier nur loben.

Mach weiter so Nick!

 

Credits Bilder:  VOX Pressezentrum / RP-Online.de / Volksfreund.de

Quelle:  DWDL.de (Quoten) /Wikipedia (Zitate Presse) / VOX  (Handlung & Cast)

Persönliche Kritik verfasst von Olivier Delvaux

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